Das Denkmal für die Gefallenen und Ermordeten im Osten (Muranowska Straße)
Das Denkmal für die Gefallenen und Ermordeten im Osten wurde von Maksymilian Biskupski gestaltet. Es stellt eine lebensgroße Bahnplattform, wo die lateinische und russisch-orthodoxe Kreuze, die in den Stacheldraht gehüllt sind, und die jüdische und muslimische Grabplatten dar. Auf den Bahngleisen wurden die Namen von Plätzen gelegt, die mit dem Martyrium und den Torturen der Burger von der Zweiten Polnischen Republik im Westen verbunden sind. Besonders sichtbar ist das Kreuz der polnischen Offizier, die in Katyń ermordet wurden. Das Denkmal erstand vor allem dank der Entschlossenheit und der Hingabe von Wojciech Ziembicki, der Oppositioneller, Unabhängigkeitsaktivist, politischer Gefangener und Kustos des Nationalgedächtnisses war. Die Feierlichkeit der Enthüllung des Denkmales fand unter Anteilnahme von Präsident Lech Wałęsa am 17. September 1995 zum 56. Jahrestag des sowjetischen Angriffes auf Polen statt. Während der Pilgerfahrt in 1999 bat hier Johannes Paul II. Zum jeden Jahrestag des sowjetischen Angriffes befanden sich hier die Feierlichkeiten zum Andenken an den gefallenen Opfer.