Der Sächsischer Garten
„Der Platz ist heilig für viele Polen. Hier haben viele Menschen ihr Leben für die Freiheit des Vaterlandes geopfert. Das Gebiet der Heldenkämpfe von Warschau Verteidigung 1939 und Massenmorde 1939-1944“
Die Geschichte des Sächsischen Gartens reicht bis in die Herrschaftszeit von August II der Starke zurück. Am 27. Mai 1727 wurde der Garten zum öffentlichen Gebrauch eröffnet. Er wurde der Treffpunkt für die Spitze der Gesellschaft von Warschau geworden. Niemand vermutete damals, dass die Geschichte des Sächsischen Gartens zum Massenhinrichtungen Ort wurde. Schon im September 1939 wurde das Sommertheater, das sich dort befand, gebrannt. In der Zeit des Krieges veränderte man ihm zum Munitionslager und deswegen wurde das Theater schon am Anfang bombardiert. Im Garten befand sich der Standplatz der polnischen Artillerie. Im Mai 1942 wurde der Garten für die Bewohner der Stadt geschlossen. Im ihren Gebiet befand sich der Sitz von dem Nazi-Stab. Dort kam es zur zahlreichen Hinrichtungen der Zivilbevölkerung, unter anderem des Pflegekinder und ihres Lehrer aus der Erziehungsanstalt der Kongregation vom Heiligen Erzengel Michael in Struda. Hier formten die Nazis „die Lebensschilde“. Sie nutzten zu diesem Ziel die Zivilisten. Diese Lebendschilde deckten die Nazis vor den Aufstandstruppen. Die Gruppen von Menschen formten den Kordon und schützten die Panzer. Warschau sollte dem Erdboden gleichgemacht werden und die Bevölkerung der Stadt sollte dahingemeuchelt sein. Infolge der Bombardierung verschwand Sächsischer Garten vor der Erde nach Zusammenbruch des Aufstands. Die Gedenktafel macht Polen, die ihr Leben für die Freiheit des Vaterlandes geopfert haben, unvergesslich.