Der Stein zum Andenken an General Maczek (Rybaki Straße bei der Fontäne)
General Stanisław Maczek (1892- 1994) war ein von den hervorragenden, polnischen Befehlshabern. Er leistete die Polnischen Legionen, nahm an dem polnisch-ukrainischen und polnisch-bolschewistischen Krieg teil. Während des Verteidigungskampfes in 1939 versetzte die von General Maczek geführte Einheit die großen Schaden dem deutschen Gegner. Seine Kampfweise wurde taktisch als der beste Erfolg der polnischen Armee in der Kampagne in 1939 gehalten. Für ihren kämpferischen Leistungen wurde er mit dem höchsten polnischen Militärverdienstorden Virtuti Militari ausgezeichnet. Er kämpfte auch während der Verteidigung von Lemberg. Nach dem Einmarsch der Roten Armee war er jedoch gezwungen, mit seiner Einheit die Grenze nach Ungarn zu überschreiten. Dort wurde er verhaftet. Er begab sich sogleich weiter nach Frankreich, wo er die 10. gepanzerte Kavalleriebrigade zusammenstellte. Für den Kampf in Frankreich bekam er den Virtuti Militari Kreuz, Klasse IV. Nach der Verteidigung Frankreichs flüchtete er nach Marseille, dann drängte er nach Großbritannien, wo schloss er sich die polnischen Streitkräfte an. 1942 betraute man ihn mit der Führung der 1. Polnischen Panzerdivision den Weg durch Frankreich, Belgien, Niederlande und Deutschland. 1944 nahm er in dem Angriff der alliierten Truppen in Normandien teil. General Maczek führte seine Division in die siegreiche Schlacht bei Falaise an. Dank seinen Kriegsfähigkeiten wurde die Alliierten Breda befreien. In 1945 wurde General Maczek mit dem Verdienstorden der Ehrenlegion ausgezeichnet und später wurde er auf den Generalleutnant befördert. Bis zur Demobilisierung führte er die polnischen Truppen in Großbritannien.
Den Nachkriegsjahren verbrachte er im Exil in Edinburgh. Ohne irgendwelchen Militärleistungen begann er als Verkäufer und Barkeeper zu arbeiten. Die polnische Staatsbürgerschaft wurde ihm 1946 vom der kommunistischen Regierung aberkannt. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus bekam er die zustehenden Honneurs zurück. Der Exilpräsident verleite ihm in 1990 den Grad des Generalobersts und in 1992 bekam er den Orden des Weißen Adlers. Auf Vorschlag der erlebenden Bürger aus Breda bekam er den Titel des Ehrenbürgers Hollands. Die 1. Panzerdivision, die von Maczek geführt wurde, bekam den Militär-Wilhelms-Orden, die ein ältester und höchster, niederländischer Militärverdienstorden ist. Über die Beziehungen zwischen der holländischen Stadt und der polnischen Division erinnert das General Stanisław Maczek Museum, das sich dort befindet.
General Maczek starb im Alter von 102 in Edinburgh. Nach seinem Wunsch wurde er mit den Soldaten seiner Division, die bei Breda ums Legen gekommen sind, auf dem polnischen Friedhof begraben.