Das Denkmal der Opfern der Simons Passage (Krasińskichgarten, nördlich von Bohaterów Getta Straße)
Hier, an der Kreuzung von Długa und Nalewek Straße befand sich ein modernes, elegantes Stahlbetonhandelsgebäude, das am Anfang des XX Jahrhunderts auf die Veranlassung des berlinischen Kaufmanns Albert Simons gebaut wurde. Die Simons Passage wurde schnell zum Hauptkaufhaus des jüdischen Viertels. Die Passage wurde zum ersten Mal im September 1939 während Schlacht um Warschau bombardiert. Im März 1943 in der Nähe von Simons Passage fand die berühmte Arsenał Operation statt.
Während Warschauer Aufstand wurde die Simons Passage zur polnischen Redoute, die den Zugang zum Altstadt schützte. In den Keller von Simons Passage befand sich die Sanitätswache der Aufständischen und wurden viele Zivilisten verborgen. Die Passage wurde mehrmals beschossen und bombardiert. Am 31 August stürzte das Gebäude nach dem Luftangriff der deutschen Bombenflugzeuge ein. In Trümmern der Passage waren 200 Menschen begraben verstorben, vor allem die Soldaten des Bataillons „Chrobry I“ und viele Zivilisten. Heutzutage sind nur aus der Simons Passage nur kleine Stücke der Stahlbetonsäulen übrig geblieben und in den Kellern ruhen bis heute die verstorbenen Soldaten und Zivilisten.