Der Stein zum Andenken an der Gruppierung „Ruczaj“ (Piekna Straße, Ecke der Mokotowska Straße)
Die in dem Warschauern Aufstand kämpfende Gruppierung „Ruczaj“ hat eine große konspirative Abstammung, weil ihre Anfänge der 1. November 1939 zurückreicht, als Josef Suliński „Zawisza“ eine Kampforganisation „ Unabhängiges Polen“ gegründet hat. Kurz vor dem Ausbruch des Aufstands, in den letzten Tagen Juli 1944 berief man die Gruppierung unter des Rittmeisters Czesław Grudziński „Ruczaj“ Führung. „Ruczaj“ bekam eine Aufgabe für „W-Stunde“: die Beherrschung der Gegenstände im deutschen polizeilichen Stadtviertel in der Szucha Allee und Ujazdowskie Allee –die unerfüllbar war. Die Truppen, die zur Gruppierung gehörten, erlitten riesigen Schaden und die Gruppierung wandelte sich in einen Bataillon um. „Ruczaj“ handelte in der Umgebung der Straßen: Koszykowa, Mokotowska, Chopina, Piusa XI und Marszałkowska Straße, von Wilcza Straße bis zum Zbawiciela Platz. Am 15. September nahmen die Aufständischen den Sitz der SS-Führung und der Polizei auf der Ujazdowskie Allee ein. Der Sitz wurde als „Kutscher“ Bunker. Die „Ruczaj” Truppen nahmen das Gebäude der Telefonzentralle „Małej PAST-y“ ein. Durch den ganzen August und September lieferten sich die heftigen Kämpfe um das Schweizerische Tal bei der Chopina Straße. Die Kämpfe waren so verbissen, dass zweimal die Waffenruhe verhängt wurde, um die Gefallenen auf beiden Seiten wegzunehmen. Das Bataillon, das ca. 1500 Soldaten zählte, erlitt die folgenden Schaden: über 250 Toten und über 500 Verletzten.
Zum Ehren der Aufständischen wurde die Grünanlage mit dem Namen „Ruczaj“ genannt. Die Kampfmitgefährten stifteten den gefallenen Soldaten der 7. „Ruczaj“ Gruppierung ein Denkmal. Ihre festliche Enthüllung fand am 28. Mai 1993 statt. Die Gedenktafel auf dem Stein gestaltete Helena Dmochowska „Dick“- die Schützin von der Gruppierung „Ruczaj“.